Wanderschuhe
Als ich im November 1959 in Klosters angekommen bin, hatte es einen halben Meter Schnee. Ich hatte zuvor noch nie Schnee gesehen und Winterschuhe hatte ich auch keine – nur meine «Stöcklischuhe». Ich wusste nicht, wie ich es von der Bahnhofstrasse zum Hotel «Chesa Grischuna» schaffen sollte. Am nächsten Tag musste ich mir also sofort Schuhe kaufen. Zur damaligen Zeit gab es in Klosters aber nur «klobige Bergschuhe» zu kaufen, ähnliche wie diese hier. Und dann wurden die Berge mit ihren klobigen Schuhen zu meiner Heimat.
Francoise Stahel, Klosters
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