Bauwerke
Altes Gebäu, Chur
Titel / Bezeichnung
Altes Gebäu, Chur
Datum
1727 bis 1729
Epoche
Neuzeit (1500 n. Chr.-heute)
Institution
Beschreibung
Das Alte Gebäu ist eines der bedeutendsten Aristokratenhäuser des Kantons und wird heute als Gerichtsgebäude genutzt. Es wurde nach dem Abbruch älterer Gebäude 1727-29 für Envoyé Peter von Salis-Soglio vom Zürcher Architekten David Morf erbaut. 1998-99 wurde das Äussere restauriert.
Das Alte Gebäu ist ein vornehmer, regelmässiger Rechteckbau mit drei Geschossen unter einem Walmdach. Im Inneren wird es durch eine zentrale zweiläufige Treppenanlage mit Holzbalustergeländer erschlossen. Das Treppenhaus ist mit ausgezeichnetem Régencestuck dekoriert. Das Deckengemälde stammt von Gian Pietro Ligari. Bemerkenswert sind zudem das chinesische Zimmer und mit Landschaften bemaltes Täfer in Camaïeutechnik. Westlich liegt ein Garten, der 2006 vom Büro Guido Hager aus Zürich neu gestaltet wurde. Er enthält eine Tuffsteingrotte mit Kieselmosaik um 1731.
Schlagworte
Adresse
Poststraße 14
Parzellennummer
3218
Gebäudeversicherungsnummer
1-226
Nachweis / Literatur
Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte (Hrsg.): Kunstführer durch Graubünden, Bern 2008, S. 24.