Bauwerke
Dominikanerinnenkloster, Ilanz
Titel / Bezeichnung
Dominikanerinnenkloster, Ilanz
Institution
Beschreibung
In den 1960er Jahren, geprägt vom zweiten Vatikanischen Konzil und dem damit verbundenen Aufschwung, wurde das frühere Kloster Ilanz für die Dominikanerinnen zu klein. Ein neues Gebäude musste her, das Platz für rund 200 Schwestern bot und sich dennoch in das Landschaftsbild einfügte. Das heutige Dominikanerinnenkloster wurde 1969-75 von Walter Moser erbaut, geprägt von Le Corbusiers Kloster La Tourette bei Lyon. Der Klausurtrakt umschliesst U-förmig einen Innenhof mit Garten und ist zum Tal hin offen, sodass die Bergwelt der Surselva in den Hof mit einbezogen wird. Auch im Innern dominiert Beton den Bau, geprägt vom Brutalismus der Nachkriegszeit. Über dem Speisesaal der Schwestern, dem Refektorium, erhebt sich die Klosterkirche mit zwölf Glasfenstern. Sie dominiert die Klosteranlage und ist von weither zu sehen. In der Kirche sind Bildhauerarbeiten von Alfred Huber sowie Glasgemälde, ein Kreuzweg und eine Deckenbemalung von Max Rüedi zu sehen. Im grossen Gebäudekomplex sind neben den Wohnräumen der Dominikanerinnen auch zahlreiche Betriebe des Klosters untergebracht.
Adresse
Klosterweg 16-18
Parzellennummer
22
Gebäudeversicherungsnummer
78
Nachweis / Literatur
Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte (Hrsg.): Kunstführer durch Graubünden, Bern 2008, S. 183.
Externe Links
https://www.klosterilanz.ch/de/kloster-ilanz/architektur/