Bauwerke
Marschallhaus, Maienfeld
Beschreibung
Das Marschallhaus verdankt seinen Namen seinem Besitzer im 18. Jahrhundert, dem Feldmarschall Carl Ulysses von Salis. Es wurde für Oberst Andreas Brügger 1632/33 erbaut und nach dem Brand von 1664 neu ausgebaut für Carl von Salis. 1962 wurde es erneut renoviert und umgebaut. Es handelt sich um einen strengen, dreigeschossigen Kubus mit einem schlanken Flankenturm, einem Satteldach und einem Säulenportal. In der linken Sala terrena hat sich Renaissancestuck von 1650 erhalten, in der rechten Sala und in den Korridoren gute Bandelwerk- und Rocaillestuckaturen um 1740. Der stuckierte Kaminaufsatz um 1665 trägt das Allianzwappen Salis-Gugelberg. Zudem besitzt das Haus zwei reiche Täferstuben und die «Prunkstube» um 1664 aus vier Holzarten. Zwei der Turmöfen stammen von der Familie Pfau, einer aus dem Jahr 1664 und der andere etwas später.
Schlagworte
Medientyp
Parzellennummer
118
Gebäudeversicherungsnummer
177
Nachweis / Literatur
https://outdoor.heidiland.com/de/poi/historische-staette/marschallhaus/52384832/#caml=bxh,1krdum,7ruypo,0,0
Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte (Hrsg.): Kunstführer durch Graubünden, Bern 2008, S. 293.