Bauwerke
Nutli Hüschi, Klosters
Titel / Bezeichnung
Nutli Hüschi, Klosters
Alternativer Titel
Heimatmuseum
Datum
1565
Institution
Beschreibung
Das Nutli Hüschi ist ein Walserhaus aus dem 16. Jahrhundert. Das einfache Haus mit Vorhaus, Küche, Stube, Keller und Obergeschoss wurde 1565 von Christen Nutli erbaut und 1668 umgebaut, vielleicht auch ein erstes Mal abgetragen und versetzt. Das Datum 1668 ist über der geschnitzten Stubentüre abzulesen. Der Name des Erbauers und das Jahr sind an der Giebelseite eingeschnitzt, darunter befindet sich ein nachgeschnitzter Hausspruch: "Wan Gott nit gibt sein Gnadt und Gunst/so ist alles vergebens und umbsonst/Amen". Ebenso sind die Initialien CM und BW sowie ein Hauszeichen zu sehen. 1918 erwarb Dr. Fritz Schoellhorn aus Winterthur das Hüschi und liess es um rund 100m an seinen heutigen Standort versetzen. Dabei wurden auch eine Aussentreppe und drei Fenster in der Nordwand neu angelegt. Er brachte in dem Haus seine reiche Sammlung von Gebrauchsgegenständen und Möbeln aus dem Prättigau, vorwiegend aus Klosters und Umgebung, unter. 1953 vermachte sein Sohn Georg Schoellhorn das Hüschi samt seinem Inventar an die Gemeinde Klosters.
1997 wurde das Museum um einen Stall ergänzt.
Inschrift / Unterschrift
Verbum dei manet in Aeternum/Christen Nutli/1565
Schlagworte
Art
Parzellennummer
204
Gebäudeversicherungsnummer
GVG 453A, 453A-A, 453A-B
Nachweis / Literatur
Plattner, Hans: Klosters, Bern 1968, S. 18/19.
Poeschel Erwin: Die Kunstdenkmäler des Kantons Graubünden. Band II, Basel 1937, S. S.13.
Schoellhorn, Georg: Das Nutli Hüsli in Klosters (Prättigau), Zürich 1935.
Webseite der Museen Klosters: https://www.museen-klosters.ch/nutli-hueschi (29.04.2025)
Externe Links
https://www.museen-klosters.ch/nutli-hueschi