Fundstellen
Valbeuna
Titel / Bezeichnung
Valbeuna
Datum
4. Jh. bis 700
Epoche
Römerzeit (500 v. Chr.-500 n. Chr.) , Mittelalter (700-1500 n. Chr.)
Institution
Beschreibung
Die Flur Valbeuna befindet sich am nördlichen Ortsrand von Bonaduz auf einem Hügelzug, der ursprünglich wohl mit dem Sera Curt verbunden war. In diesem Gebiet wurden ab 1962 die ersten Funde gemeldet. In der Folge führte das Rätische Museum 1966 eine erste Grabung durch. Dabei wurden 436 Gräber dokumentiert und geborgen. In den darauffolgenden zwei Jahren führte der neugegründete Archäologische Dienst Graubünden die Ausgrabungen fort, wobei weitere Bestattungen entdeckt und aufgenommen wurden. Bis 1978 konnten so insgesamt 720 Gräber untersucht werden, von denen das Gros beigabenlos war. Die wenigen vorhandenen Beigaben datieren jene Gräber in die Mitte des 4. Jahrhunderts bis Anfang des 5. Jahrhunderts oder ins 6./ 7. Jahrhundert. Im südlichen Teil des Gräberfeldes wurden zahlreiche Pfostengruben, eine Steinreihe, weitere Gruben, brandgerötete Flächen und Mörtelreste freigelegt. Diese Befunde sind alle zweifellos einer Besiedlungsphase vor der Anlage des Friedhofs zuzuweisen und datieren anhand der Funde von der frühen Kaiserzeit bis ins 2. / 3. Jahrhundert.
Schlagworte
Art
Weitere Identifikationsnummern
FS303 (Imdas, interne Inventarnummer des Archäologischen Dienstes) , FS17465 (Imdas, interne Inventarnummer des Archäologischen Dienstes)
Höhe (Meter über Meer)
653
Parzellennummer
491