Fundstellen
Cotschens
Titel / Bezeichnung
Cotschens
Datum
1300 v. Chr. bis 20. Jh.
Epoche
Bronzezeit (2200–800 v. Chr.) , Eisenzeit (800 v. Chr.–0) , Hallstattzeit (800–450 v. Chr.) , Latènezeit (450–0 v. Chr.) , Neuzeit (1500 n. Chr.-heute)
Institution
Beschreibung
Das Dorf Marmorera befindet sich in der Gemeinde Surses im Oberhalbstein. Westlich über dem Lai da Marmorera liegt die Flur Cotschens auf knapp 2300 m ü. M. Seit 2013 führt der Archäologische Dienst Graubünden gemeinsam mit dem Fachbereich Prähistorische Archäologie der Universität Zürich ein Forschungsprojekt zur prähistorischen Kupferproduktion durch. Dabei wurde auch die Flur Cotschens, die bereits seit den späten 1970er Jahren als Erzabbaugebiet bekannt war, erneut untersucht. Es konnten im Gebiet zahlreiche Halden, zerstreut verteilte Schurfe, Pingen und verschüttete oder verbrochene Mundlöcher dokumentiert werden. Die Untersuchungen belegen kontinuierliche ober- und untertägige Abbautätigkeiten zwischen der Spätbronze- und Eisenzeit. Dass das Erz in Cotschens nicht nur abgebaut, sondern auch – mindestens teilweise – direkt vor Ort aufbereitet wurde, beweisen die Funde mehrerer Klopfsteine und Pochplatten in der Haupthalde. Zudem konnten auch für die Neuzeit Abbautätigkeiten nachgewiesen werden.
Schlagworte
Art
Weitere Identifikationsnummern
FS1890 (Imdas, interne Inventarnummer des Archäologischen Dienstes) , FS69446 (Imdas, interne Inventarnummer des Archäologischen Dienstes) , FS69447 (Imdas, interne Inventarnummer des Archäologischen Dienstes) , FS69908 (Imdas, interne Inventarnummer des Archäologischen Dienstes)
Höhe (Meter über Meer)
2273
Parzellennummer
12122, 12131