Fundstellen
Mottata
Titel / Bezeichnung
Mottata
Datum
16. Jh. v. Chr. bis 15 v. Chr.
Epoche
Bronzezeit (2200–800 v. Chr.) , Eisenzeit (800 v. Chr.–0)
Institution
Beschreibung
Im östlichen Gemeindegebiet von Ramosch ragt eine markante Terrasse nach Süden ins Inntal, an deren Westrand sich ein runder, felsiger Hügel – die Mottata – befindet. Nach der Entdeckung prähistorischer Siedlungsspuren 1953 erfolgte 1954 die erste Sondiergrabung, in den Jahren 1956 bis 1958 schliesslich eine Flächengrabung. Neben einer grossen Menge an Fundmaterial lieferten die Grabungen verschiedene Hausgrundrisse, Pfostenstellungen und Feuerstellen, die sicher auf drei Siedlungshorizonte hinweisen. Die erste Siedlung wurde demnach in der mittleren Bronzezeit, die zweite in der Spätbronzezeit und die dritte und letzte Siedlung in der jüngeren Eisenzeit errichtet. Nach neusten Erkenntnissen könnte es sich bei der Fundstelle neben einer bronze- und eisenzeitlichen Siedlung auch um einen eisenzeitlichen Brandopferplatz handeln.
Schlagworte
Weitere Identifikationsnummern
FS2416 (Imdas, interne Inventarnummer des Archäologischen Dienstes) , FS30949 (Imdas, interne Inventarnummer des Archäologischen Dienstes)
Höhe (Meter über Meer)
1516
Parzellennummer
3079, 3080, 3081, 3082