Bergeller Mosaik

Mit dem Werk «Mondo di Bregaglia», das gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der zweisprachigen Schule von Maloja entstanden ist, erforscht der Künstler DEM die kulturellen Wurzeln der Region. Das Werk verbindet persönliche Erinnerungen mit lokaler Identität und lässt so ein farbenfrohes Mosaik entstehen.

Die Absicht, die vielfältigen Facetten des Tals in einem einzigen Rahmen zu vereinen, wird auch von der Pro Grigioni Italiano durch den historischen «Almanacco» verfolgt. In der dem Bergell gewidmeten Sektion der Zeitschrift verschmelzen Poesie, Geschichte und Gegenwart, um die Lebendigkeit und die kulturelle Vielfalt dieser Region widerzuspiegeln. Im Laufe der Zeit erschien das Bergell jedoch nicht nur auf den ihm gewidmeten Seiten, sondern - dank verschiedener Illustrationen bekannter, mit dem Tal verbundener Künstler - auch auf dem Titelblatt des «Almanacco». Hervorzuheben sind dabei das Titelbild mit fünf Huflattichblüten von Augusto Giacometti, das für den Zeitraum von 1927 bis 1930 ausgewählt wurde, die lebendige Komposition von Gottardo Segantini, die die Ausgaben zwischen 1931 und 1933 schmückte sowie von 1939 bis 1941 der farbenfrohe Blumenstrauss des Malers Giuseppe Scartezzini, dessen Vorfahren aus dem Bergell stammen.

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