Vom Pfeilbogen bis zum Sturmgewehr – die Schützenfeste

Erst mit Pfeil und Bogen, dann mit der Armbrust, später mit Luntenschlossbüchsen, gefolgt von Rad- und Steinschlossgewehren, schliesslich mit Pistole oder dem Sturmgewehr 90. Geschossen wird viel und seit Jahrhunderten in der Schweiz.

Den grössten Schiesssportanlass der Schweiz, das Eidgenössischen Schützenfest, gibt es seit 1824. In Chur findet das erste Eidgenössische 1842 statt – und zwar auf der Quaderwiese. Der Kanton Graubünden gibt für das Fest eigens einen «Schützentaler» heraus. Weitere Austragungen in Chur sind 1949, 1985 und im Jahr 2026.

Doch Graubünden kennt längst nicht nur eidgenössische Schützenfeste, sondern auch kantonale Anlässe. 1909 fand in Ilanz ein solches Fest statt – mit «Tagwache» um 6 Uhr, diversen Banketten und Konzerten sowie Festbetrieb bis Mitternacht. Zahlreiche Dokumente und Fotos zum Schiesssport und zu Schützenfesten finden sich auf Porta Cultura.

Mehr dazu auf der Themenseite: Eidgenössisches Schützenfest Chur

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